Häufig gestellte Fragen & Antworten

Ein Elektromotorrad, auch als E-Motorrad bezeichnet, ist ein Motorrad, das von einem Elektromotor angetrieben wird.

Im Gegensatz zu Motorrädern mit Verbrennungsmotor werden Elektromotorräder von einem Elektromotor angetrieben, der von einer Batterie oder einem Akkupack gespeist wird. Die Energie für den Elektromotor wird durch das Laden der Batterie bereitgestellt.

  • Elektromotorräder haben in der Regel eine geringere Leistung als Verbrennungsmotorräder, aber sie sind leiser und haben keine Abgase.
  • Sie sind auch in der Regel einfacher zu warten und haben weniger bewegliche Teile, was sie zu einer attraktiven Alternative für Motorradfahrer macht, die nach einer umweltfreundlicheren Alternative suchen.
    Mehr zum Thema finden Sie hier: Wartung eines E-Motorrads.
  • Das Elektromotorrad eignet sich als wunderbarer, umweltfreundlicher Begleiter im Stadtalltag. Besonders bei den Geschwindigkeiten, die innerorts in Städten gefahren werden und der Stop & Go Fahrweise bei Staus zeigen sich die Stärken des E-Motorrads. Der Akku für den Elektromotor kann beim Bremsen rekuperieren und da im Stand kein Motor läuft, sparen Sie sich den Strom.
    Mehr zum Thema finden Sie hier: Vorteile eines Elektromotorrads.

In Deutschland benötigen Sie in der Regel den Führerschein Klasse A1, um ein Elektromotorrad zu fahren. Der Führerschein Klasse A1 berechtigt Sie zum Führen von Leichtmotorrädern mit einem Hubraum von maximal 125 cm³ und einer Leistung von maximal 11 kW (15 PS). Dieser kann bereits ab einem Alter von 16 Jahren erworben werden.
Mehr zum Thema finden Sie hier: Elektromotorrad ab 16 Jahren.

Wenn Sie bereits den Führerschein Klasse A besitzen, können Sie auch Elektromotorräder mit einer Leistung von bis zu 15 kW fahren.

Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel. Zum Beispiel können Personen, die vor dem 1. April 1980 geboren sind, Elektromotorräder mit einer Leistung von bis zu 20 kW fahren, wenn sie den Führerschein Klasse B besitzen.

Eine neue Gesetzesregelung erleichtert es deutschen Autofahrern, Leichtkrafträder oder Motorräder der Klasse 125 ccm zu führen. Für die Führerscheinerweiterung der Klasse B196 gelten folgende Voraussetzungen:

  • Der Führerschein der Klasse B oder auch PKW-Führerschein genannt, sollte seit mindestens 5 Jahren in ihrem Besitz sein.
  • Ihr Mindestalter für den Erwerb der Klasse B196 sollte 25 Jahre sein.
  • Eine theoretische und praktische Schulung in einer Fahrschule muss absolviert werden. Diese besteht aus 4 theoretischen und 5 praktischen Stunden.
    Vorteil: Es ist keine Prüfung nötig!

Bitte beachten Sie, dass diese Regelungen möglicherweise von Land zu Land unterschiedlich sind. Es empfiehlt sich daher, sich vor dem Kauf eines Elektromotorrads über die geltenden Führerscheinbestimmungen in Ihrem Land zu informieren.

Die Reichweite eines Elektromotorrads hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe und Kapazität der Batterie, der Leistung des Elektromotors und dem Fahrstil des Fahrers. Im Durchschnitt haben Elektromotorräder eine Reichweite von 50 bis 200 km pro Ladung. Einige Modelle können jedoch auch eine Reichweite von bis zu 300 km erreichen.

Es gibt jedoch einige Dinge, die die Reichweite eines Elektromotorrads beeinflussen können:
• Wetterbedingungen: Kälte und Hitze können die Reichweite eines Elektromotorrads beeinflussen, da sie die Leistung der Batterie beeinträchtigen können.
Mehr zum Thema finden Sie hier: Akkus im Winter.

  • Fahrstil: Ein aggressives Fahrverhalten, wie zum Beispiel schnelles Beschleunigen und Abbremsen kann die Reichweite eines Elektromotorrads verkürzen.
  • Gewicht des Fahrers: Ein schwerer Fahrer kann die Reichweite eines Elektromotorrads verkürzen, da der Elektromotor mehr Leistung benötigt, um das Motorrad zu bewegen.
  • Straßenbedingungen: Steigungen und unebene Straßen können die Reichweite eines Elektromotorrads beeinträchtigen, da sie mehr Leistung vom Elektromotor benötigen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die angegebene Reichweite von Elektromotorrädern in der Regel unter idealen Bedingungen getestet wurde. In der Praxis kann die tatsächliche Reichweite daher abweichen.

Die Höchstgeschwindigkeit von Elektromotorrädern hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Leistung des Elektromotors und dem Gewicht des Motorrads. Im Durchschnitt können Elektromotorräder Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreichen. Es gibt jedoch auch schnellere Modelle, die Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h erreichen können.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Höchstgeschwindigkeit von Elektromotorrädern in der Regel begrenzt ist, um die Lebensdauer der Batterie zu verlängern und den Energieverbrauch zu minimieren. Einige Elektromotorräder haben auch eine elektronische Geschwindigkeitsbegrenzung, die verhindert, dass sie eine bestimmte Geschwindigkeit überschreiten.
Es ist auch wichtig zu beachten, dass es gesetzliche Beschränkungen für die Höchstgeschwindigkeit von Motorrädern gibt. In Deutschland darf ein Motorrad auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen grundsätzlich nicht schneller als 250 km/h fahren. Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel für Elektromotorräder, die für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sind.

Es empfiehlt sich daher, sich über die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen in Ihrem Land zu informieren, bevor Sie ein Elektromotorrad kaufen oder fahren.

Die Ladezeit der Batterie eines Elektromotorrads hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe und Kapazität der Batterie, der Leistung des Ladegeräts und der Art der Steckdose, an der das Motorrad aufgeladen wird. Im Durchschnitt dauert das Aufladen einer leeren Batterie eines Elektromotorrads etwa 4-8 Stunden, je nachdem, wie leer die Batterie ist und wie schnell das Ladegerät ist. Es gibt jedoch auch schnellere Ladegeräte, die das Aufladen einer leeren Batterie in weniger als 2 Stunden ermöglichen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Ladezeit der Batterie eines Elektromotorrads auch von der Art der Steckdose abhängt, an der das Motorrad aufgeladen wird. Zum Beispiel dauert das Aufladen einer Batterie an einer herkömmlichen Steckdose in der Regel länger als an einer schnellen Ladestation.
Mehr zum Thema finden Sie hier: Elektromotorrad aufladen.

Es gibt auch Elektromotorräder, die mit einem sogenannten “Range Extender” ausgestattet sind. Dies ist ein kleiner Verbrennungsmotor, der die Batterie des Motorrads unterwegs aufladen kann, wenn die Batterie leer wird. Dies ermöglicht es dem Fahrer, längere Strecken zu fahren, ohne dass das Motorrad an eine Steckdose angeschlossen werden muss. Die Ladezeit der Batterie eines Elektromotorrads mit Range Extender hängt jedoch immer noch von der Größe und Kapazität der Batterie ab.

Der Unterhalt von Elektromotorrädern ist in der Regel günstiger als der von Verbrennungsmotorrädern, da sie weniger bewegliche Teile haben und keine teuren Schmierstoffe oder Verbrauchsmaterialien wie Öl oder Benzin benötigen. Im Durchschnitt kosten die Unterhaltskosten von Elektromotorrädern etwa 50-75 % weniger als die von Verbrennungsmotorrädern.

Die genauen Unterhaltskosten von Elektromotorrädern hängen jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Marke und dem Modell des Motorrads, der Häufigkeit der Nutzung und der Art der Wartung, die durchgeführt wird.

Zu den wichtigsten Kostenfaktoren beim Unterhalt von Elektromotorrädern gehören:

  • Batterie: Die Batterie eines Elektromotorrads muss regelmäßig aufgeladen und gepflegt werden, um ihre Leistung und Lebensdauer zu maximieren. Die Kosten für die Batteriepflege hängen von der Größe und Kapazität der Batterie ab.
  • Reifen: Die Reifen eines Elektromotorrads müssen regelmäßig auf Verschleiß überprüft und gewechselt werden, wenn sie abgefahren sind. Die Kosten für den Reifenwechsel hängen von der Größe und dem Typ der Reifen ab.
  • Bremsen: Die Bremsen eines Elektromotorrads müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden, um sicherzustellen, dass sie einwandfrei funktionieren. Die Kosten für die Bremswartung hängen von der Art der Bremsen und dem Zustand der Bremsbeläge ab.
  • Kfz-Steuer: E-Motorräder sind komplett von der Kraftfahrzeugsteuer befreit.
  • Versicherung: Grundsätzlich ist für das Fahren eines Elektromotorrads eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Die Kosten können für eine Versicherung je nach Halter, Fahrer und Versicherungsumfang variieren.
    Mehr zum Thema finden Sie hier: Versicherungen bei Elektromotorädern.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Unterhaltskosten von Elektromotorrädern auch von der Häufigkeit der Nutzung und der Art der Wartung abhängen, die durchgeführt wird. Wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und gründlich gewartet wird, können die Unterhaltskosten geringer sein als bei wenig genutzten Motorrädern, die selten gewartet werden.

Wenn Sie ein Elektromotorrad besitzen, müssen Sie eine Haftpflichtversicherung abschließen, um gegen Schäden, die Sie anderen Personen oder deren Eigentum zufügen, abgesichert zu sein. Die Haftpflichtversicherung ist in Deutschland für alle Motorräder verpflichtend und gilt auch für Elektromotorräder.

Es gibt jedoch auch andere Versicherungen, die für Sie freiwillig sind, aber für Elektromotorräder sinnvoll sein können, wie zum Beispiel:

  • Teilkaskoversicherung: Diese Versicherung deckt fremdverschuldete Schäden ab, die durch Diebstahl, Brand, Wildunfälle oder Naturkatastrophen verursacht werden.
  • Vollkaskoversicherung: Diese Versicherung bietet einen umfassenderen Schutz als die Teilkaskoversicherung und deckt auch Schäden ab, die selbst verschuldet sind, zum Beispiel durch Unfälle. Auch gegen Vandalismus sind Sie geschützt.
  • Unfallversicherung: Diese Versicherung bietet eine finanzielle Absicherung im Falle von Unfällen und kann auch Krankenhaus- und Rehabilitationskosten abdecken.
  • Zusatzversicherungen: Dazu gehört beispielsweise der Auslandsschadenschutz. Diese ist besonders vorteilhaft, wenn sie vor haben mit dem elektrischen Motorrad ins Ausland wollen.

Es empfiehlt sich, sich über die verschiedenen Versicherungsangebote zu informieren und das für Ihre Bedürfnisse passende Angebot zu wählen.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das E-Motorrad zum normalen Motorrad durch das futuristische und moderne Design. Auch beim Fahren fällt es sofort durch das neue Fahrgefühl auf, was besonders auf die innovative Technologie zurückzuführen ist.

Weitere Vorteile von Elektromotorrädern im Vergleich zu Motorrädern mit Verbrennungsmotor:

  • Umweltfreundlich: Elektromotorräder haben keine Abgase und sind damit eine umweltfreundlichere Alternative zu Verbrennungsmotorrädern. Sie tragen somit zu einer Reduktion von Luftverschmutzung bei.
  • Leise: Elektromotorräder sind leiser als Verbrennungsmotorräder und können somit in Gebieten mit Lärmschutzbeschränkungen eingesetzt werden.
  • Einfache Wartung: Elektromotorräder haben weniger bewegliche Teile als Verbrennungsmotorräder und sind daher einfacher zu warten.
  • Geringere Kosten: Elektromotorräder haben geringere Betriebskosten als Verbrennungsmotorräder, da sie weniger Energie verbrauchen und keine teuren Schmierstoffe oder andere Verbrauchsmaterialien benötigen.
  • Hohe Beschleunigung: Elektromotorräder haben in der Regel eine hohe Beschleunigung, da der Elektromotor sofort volle Leistung liefern kann, wenn er eingeschaltet wird.
    Mehr zum Thema finden Sie hier: Höchstgeschwindigkeiten beim Elektromotorrad.
  • Kein “Totpunkt”: Elektromotorräder haben keinen “Totpunkt”, an dem der Motor gestartet werden muss, wie es bei Verbrennungsmotorrädern der Fall ist. Sie sind daher einfacher zu starten und zu fahren.
  • Einfacher Erwerb der Fahrerlaubnis: Durch die neue Gesetzesregelung der Führerscheinerweiterung B196, ist es Autofahrern nun auch möglich, Elektromotorräder zu fahren, ohne eine Fahrprüfung zu absolvieren.
    Mehr zum Thema finden Sie hier: Führerschein bei Elektromotorrädern.

Die Wartung und Pflege eines Elektromotorrads unterscheidet sich in einigen Punkten von der von Verbrennungsmotorrädern, da Elektromotorräder weniger bewegliche Teile haben und keine Schmierstoffe oder Verbrauchsmaterialien wie Öl oder Benzin benötigen.

Hier sind einige Dinge, die bei der Wartung und Pflege eines Elektromotorrads zu beachten sind:

  • Batterie: Die Batterie eines Elektromotorrads ist das Herzstück des Motorrads und muss regelmäßig aufgeladen und gepflegt werden, um ihre Leistung und Lebensdauer zu maximieren. Es empfiehlt sich, die Batterie regelmäßig auf Schäden oder Verschleiß zu überprüfen und sie bei Bedarf auszutauschen.
    Mehr zum Thema finden Sie hier: Ladezeit beim Elektromotorrad.
  • Reifen: Die Reifen eines Elektromotorrads müssen regelmäßig auf Verschleiß überprüft und gewechselt werden, wenn sie abgefahren sind.
  • Bremsen: Die Bremsen eines Elektromotorrads müssen regelmäßig überprüft und gewartet werden, um sicherzustellen, dass sie einwandfrei funktionieren. Dazu gehört das überprüfen des Bremssystems, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge, Bremshebelstand.
  • Wartungsintervall: Je nach Hersteller gibt es Intervalle bei der Wartung zu beachten. Diese Informationen finden Sie direkt beim jeweiligen Hersteller des E-Motorrads.

Um das Elektromotorrad in Schuss zu halten, ist eine regelmäßige Reinigung zu empfehlen. Eine regelmäßige Wäsche kann vor Wertverlust und Korrosion schützen. Besonders nach Fahrten im Regen sammelt sich sehr viel Schmutz und Staub am E-Motorrad. Auch wenn Sie ihr Bike über den Winter einlagern wollen, ist eine Reinigung von Vorteil.
Mehr zum Thema finden Sie hier: Elektromotorrad im Winter einlagern.

Nützliche Tipps für eine gründliche und effektive Reinigung haben wir hier zusammengefasst:

  • Vermeiden Sie die Verwendung von Universalreinigern, Scheuermitteln, Polier- oder Wachsprodukten.
  • Vermeiden Sie es, das Fahrzeug zu oft innerhalb kurzer Zeit zu waschen und waschen Sie das Fahrzeug nicht unter direkter Sonneneinstrahlung.
  • Alle Spuren, die Insekten oder Vögel auf der Oberfläche des Fahrzeuglacks hinterlassen haben, sollten so schnell wie möglich entfernt werden.
  • Warten Sie, bis die Temperatur des Fahrzeugs vollständig abgekühlt ist, bevor Sie das Fahrzeug waschen.
  • Reinigen Sie die Karosserie und die Komponenten des Fahrzeugs mit einem Schwamm oder einem weichen Tuch, das mit kaltem Wasser und einem milden Reinigungsmittel angefeuchtet ist.
  • Verwenden Sie keine ungeeigneten chemischen Produkte für Kunststoffteile.

Reinigungsmittel, die auf der Fahrzeugkarosserie zurückbleiben, müssen ordnungsgemäß entfernt werden; verwenden Sie keine großen Mengen Hochdruck oder Hochtemperaturwasser zum Waschen der Fahrzeugkarosserie, um zu verhindern, dass Rückstände die Bauteile beschädigen.

Die Batterie eines Elektromotorrads ist das Herzstück des Motorrads und muss regelmäßig aufgeladen und gepflegt werden, um ihre Leistung und Lebensdauer zu maximieren.

Für eine effektive Wartung der Fahrzeugbatterie und der Akkus achten Sie bitte besonders auf die folgenden Punkte:

  • Da durch Faktoren wie Fahrzeugauslieferung, Transport und Lagerung usw. Energie verbraucht wird, laden Sie bitte nach dem Kauf eines neuen Fahrzeugs den Akku vor der Fahrt auf 100 % auf.
  • Es wird empfohlen, den Akku zu laden, wenn die Leistung weniger als 30 % beträgt; wenn das Fahrzeug für längere Zeit gelagert werden soll, sollte die Leistung über 30 % liegen.
  • Wenn das Fahrzeug voraussichtlich länger als 30 Tage nicht in Benutzung ist, wird empfohlen, den Akku auf über 60 % aufzuladen.
  • Vermeiden Sie es, das Fahrzeug an Orten zu fahren, an denen mehr als 20 cm Wasser steht; das Wasser könnte in das elektrische System eindringen und Schäden am Fahrzeug verursachen.
  • Wenn das Fahrzeug stark überlastet oder mit zu niedrigem Luftdruck gefahren wird, erhöht sich die Stromabgabe und die Laufleistung des Akkus verringert sich.
  • Bitte verwenden Sie zum Aufladen das mitgelieferte oder vom Hersteller angegebene Gerät, um die Kompatibilität zwischen der Batterie und dem Ladegerät sicherzustellen.
  • Schützen Sie das Fahrzeug während des Ladevorgangs vor Regen oder hohen Temperaturen und versuchen Sie, es an gut belüfteten Orten in trockener Umgebung und ohne brennbare Gegenstände zu laden.
  • Wenn das Fahrzeug nicht normal aufgeladen werden kann oder das Ladegerät eine Fehlfunktion aufweist, senden Sie es bitte zur Wartung an ein autorisiertes Servicezentrum vom Hersteller; eine Reparatur durch Sie selbst kann zu Schäden am Gerät oder zu Verletzungen führen.

Durch die neue Gesetzeslage seit 2022 ist es privaten Nutzern von Elektrofahrzeugen nun möglich, die THG-Quote (Treibhausgasquote) zu erhalten. Diese Neuerung betrifft nicht nur Nutzer von E-Autos, sondern auch Fahrer von Elektromotorrädern. Käufer eines E-Motorrades können jetzt ab sofort jährlich Geld dafür bekommen.

Die weite Verbreitung von Elektrofahrzeugen soll dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu senken und den Klimawandel bekämpfen. Daher wurde die Treibhausgasminderungsquote eingeführt. Halter von Elektrofahrzeugen haben nun die Möglichkeit, den Fahrstrom ihres Fahrzeugs als nachhaltige Energie am Kraftstoffmarkt zu verkaufen und erhalten so jährlich eine pauschalierte Strommenge zurück.
Mehr zum Thema finden Sie hier: Stromkosten beim E-Motorrad.

Folgende Voraussetzungen brauchen Sie, um die THG-Quote einzureichen:

  • Fahrzeugschein oder Zulassungsbescheinigung Teil I ihres Elektromotorrads muss vorliegen.
  • Im Feld P.3 ihres Fahrzeugscheins sollte der Hinweis Elektro vermerkt sein.
  • Die einzureichende Person sollte der Halter des E-Motorrads sein, ansonsten genügt eine Vollmacht des Halters für Einreichung.
Die wichtigsten Fakten zur THG-Quote auf einem Blick:
  • Die Prämie für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen wird jedes Jahr ausgezahlt.
  • Derzeit ist sie von Steuern befreit.
  • Die Höhe der Prämie variiert je nach Anbieter und kann bis zu 350€ betragen.
  • Man hat die Möglichkeit, jedes Jahr den Anbieter zu wechseln.
  • Auch Halter von Leasing-Motorrädern können sich für die Prämie qualifizieren, solange sie als Halter im Fahrzeugschein eingetragen sind.

Auch ein gebrauchtes Elektromotorrad kann die THG-Quote bekommen. Es ist jedoch auch möglich, dass bereits der Vorbesitzer für das vergangene Jahr die Quote beantragt hat und man erst im Folgejahr berechtigt ist.

Um Ihr Elektromotorrad für die Straße zulassen zu können, benötigen Sie in der Regel folgende Dokumente und Unterlagen:

  • Fahrzeugbrief oder Zulassungsbescheinigung Teil II: Diese Dokumente enthalten alle wichtigen Informationen über das Motorrad, wie zum Beispiel das Fabrikat, das Baujahr, die Fahrgestellnummer und den Eigentümer.
  • TÜV oder auch Hauptuntersuchung: Ihr Elektromotorrad muss eine TÜV oder Hauptuntersuchung bestanden haben, um für die Straße zugelassen werden zu können. Diese Untersuchung prüft, ob das Motorrad den geltenden Sicherheits- und Umweltstandards entspricht.
  • Versicherungsbestätigung oder auch elektrische Versicherungsbestätigung (kurz eVB-Nummer): Sie müssen eine gültige Haftpflichtversicherung für Ihr Elektromotorrad abschließen, um es für die Straße zulassen zu können. Die Versicherungsbestätigung muss die geltenden Deckungen und Versicherungszeiträume beinhalten.
  • Kaufvertrag und Typenschein: Bei Zulassung eines neuen E-Motorrads.
  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis: Dient für die Zulassungsstelle als Identifizierung der Person.
  • Führerschein: Je nach Kategorie und Größe des Motorrads benötigen Sie einen gültigen Führerschein, um ein Elektromotorrad fahren zu dürfen.

Mit folgenden Kosten kann bei der Zulassung ihres Elektromotorrads gerechnet werden:

  • Die Zulassungsstelle verlangt eine einmalige Gebühr für den Anmeldevorgang, dies kostet ca. 40€
  • Für das Erstellen eines Kennzeichens sind mit ca. 15€ zu rechnen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Zulassungskosten von Elektromotorrädern auch von jeweiliger Zulassungsstelle abweichen können.

In der Regel dürfen Elektromotorräder auf allen Straßen und Wegen fahren, die auch für andere Fahrzeuge zugelassen sind. Dazu gehören zum Beispiel Straßen, Autobahnen und innerstädtische Straßen.

Es gibt jedoch einige Ausnahmen, wo das Fahren von Elektromotorrädern eingeschränkt oder verboten sein kann. Zum Beispiel dürfen Elektromotorräder in manchen Ländern nicht auf Gehwegen oder Radwegen fahren, es sei denn, sie sind speziell für das Fahren von Elektromotorrädern zugelassen. Auch das Fahren von Elektromotorrädern in Naturschutzgebieten oder auf Waldwegen ist in der Regel verboten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Regelungen für das Fahren von Elektromotorrädern von Land zu Land unterschiedlich sind und sich auch innerhalb eines Landes von Gemeinde zu Gemeinde ändern können. Es empfiehlt sich daher, sich über die geltenden Regelungen in Ihrem Land oder Ihrer Gemeinde zu informieren, bevor Sie mit Ihrem Elektromotorrad fahren.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Elektromotorrad aufzuladen:

  • Zuhause: Die bequemste Möglichkeit, ein Elektromotorrad aufzuladen, ist zuhause. Sie können dazu eine Steckdose oder eine Wandladestation verwenden. Die Ladezeit hängt von der Größe der Batterie und der Leistung des Ladegeräts ab.
    Mehr zum Thema finden Sie hier: Strompreis für Elektromotoräder.
  • Öffentliche Ladestationen: Es gibt mittlerweile viele öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge, darunter auch für Elektromotorräder. Diese Ladestationen können an öffentlichen Plätzen, an Tankstellen oder in Parkhäusern installiert sein. Die Ladekosten und -zeiten variieren je nach Ladestation und Anbieter.
  • Arbeitsplatz: Manche Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihr Elektromotorrad während der Arbeitszeit aufzuladen. Dies kann eine gute Möglichkeit sein, um den Akku zwischendurch aufzufrischen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Ladezeiten von Elektromotorrädern je nach Größe der Batterie und Leistung des Ladegeräts variieren können. Es empfiehlt sich daher, die Ladezeiten des jeweiligen Motorrads zu beachten und die Batterie rechtzeitig aufzuladen, um unterwegs nicht stranden zu bleiben.

Die Kosten für das Laden eines Elektromotorrads hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Preis des Stroms in Ihrer Region, der Größe der Batterie des Motorrads und der Häufigkeit, mit der Sie das Motorrad laden. Im Durchschnitt können die Kosten für das Laden eines Elektromotorrads zwischen einigen Cents und einigen Euros pro Ladung liegen.

In Deutschland liegt der Strompreis für Privathaushalte im Durchschnitt bei etwa 30 Cent pro kWh. Wenn Sie ein Elektromotorrad mit einer Kapazität von 12 kWh aufladen, kostet Sie das etwa 3,60 Euro. Es ist zu beachten, dass dieser Preis je nach Region und Anbieter variiert und dass es auch billigere Angebote für Nacht- und Wochenendtarife gibt. Es ist wichtig zu beachten, dass ein Elektromotorrad auch über öffentliche Ladepunkte aufgeladen werden kann, die in Deutschland und anderen Ländern angeboten werden, und die Preise hier können je nach Anbieter und Standort variieren.

Um eine genauere Vorstellung von den Kosten für das Laden Ihres Elektromotorrads zu bekommen, können Sie einen Kostenrechner für Elektrofahrzeuge verwenden, der die Kosten anhand Ihres Strompreises, der Größe der Batterie und der Häufigkeit, mit der Sie das Motorrad laden, schätzt. Sie können auch die Herstellerangaben für Ihr Motorrad überprüfen, um eine Schätzung der Ladekosten zu erhalten.

Es gibt viele Online-Kostenrechner für Elektrofahrzeuge, die Sie kostenlos nutzen können. Einige bekannte Beispiele sind:

Beachten Sie, dass die Ergebnisse von Kostenrechnern in der Regel nur als grobe Schätzungen dienen und von den tatsächlichen Kosten abweichen können.

Mehr zum Thema finden Sie hier: Förderungsmöglichkeiten beim E-Motorrad.

Um ein Elektromotorrad der Leichtkraftrad-Klasse (bis 125ccm) fahren zu dürfen, benötigt man den Führerschein der Klasse A1. Dieser kann bereits ab einem Alter von 16 Jahren erworben werden. Der 125 ccm-Führerschein ist der Einstieg in die Motorradwelt.

Voraussetzung ist das Mindestalter von 16 Jahren. Dann musst du nur noch eine Theorie- und Praxisausbildung in einer Fahrschule sowie die Theorie- und Praxisprüfung absolviert werden.

  • Die Theorieausbildung besteht aus: 16 Stunden, davon 12 Stunden Grundstoff und 4 Stunden speziell für Motorräder.
    Die Theorieprüfung kann bereits drei Monate vor dem 16. Lebensjahr abgelegt werden. Diese besteht aus einem Fragebogen mit 30 Fragen, bei dem maximal 10 Fehlerpunkte erlaubt sind, jedoch dürfen zwei Fragen mit jeweils 5 Punkten nicht falsch beantwortet werden.
  • Die Praxisausbildung besteht aus 12 Sonderfahrten, darunter Überlandfahrten, Autobahnfahrten und Nachtfahrten.
    Die praktische Prüfung dauert 45 Minuten und kann Prüfungsinhalte wie eine Sicherheitskontrolle des Fahrzeugs sowie das Fahren innerhalb und außerhalb von Ortschaften und auf Autobahnen beinhalten. Die praktische Prüfung muss innerhalb von 12 Monaten nach der Theorieprüfung abgelegt werden, andernfalls verfällt der Prüfauftrag und muss erneut beantragt werden. Nach bestandener Prüfung wird der Führerschein ausgestellt.

Mehr zum Thema finden Sie hier: Führerschein beim Elektromotorrad.

Der A1-Führerschein für ein 125ccm E-Motorrad kostet in Deutschland in der Regel zwischen 600-1200 Euro. Diese Kosten setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen:

  • Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs
  • Passbild
  • Anmeldegebühr bei der Fahrschule
  • Übungsmaterialien
  • Übungsfahrten und Sonderfahrten
  • Prüfungsgebühren und TÜV-Gebühren
  • Gebühren für die Ausstellung des Führerscheins

Die Kosten können jedoch variieren und es lohnt sich, unterschiedliche Angebote und Angebote von Fahrschulen in der Region zu vergleichen.

Wenn du den Akku deines Elektromotorrads im Winter sicher verwenden und lagern möchtest, solltest du folgende Tipps beachten:

  • Vermeide es, den Akku bei sehr niedrigen Temperaturen stark zu entladen. Wenn möglich, versuchen Sie, den Akku in einer Umgebung mit einer Temperatur von über 0 Grad Celsius zu halten.
  • Lade den Akku vor längerem Nichtgebrauch auf, um eine Selbstentladung zu vermeiden. Es ist am besten, den Akku bei einer Ladung von 50 % bis 60 % zu lagern.
  • Lagern Sie den Akku an einem frostfreien Ort und vermeiden Sie starke Wärmequellen.
  • Stellen Sie sicher, dass der Akku vollständig geladen ist, bevor er in den Wintermonaten nicht verwendet wird, während das E-Motorrad im Winterschlaf ist.
  • Wenn das E-Motorrad längere Zeit nicht verwendet wird, entnehmen Sie den Akku, wenn möglich und lagern Sie ihn an einem sicheren Ort mit moderater Temperatur.
  • Berücksichtigen Sie das bei niedrigen Temperaturen die Leistung des Akkus reduziert sein kann.

Es ist auch wichtig, darauf zu achten, dass das Elektromotorrad beim Laden und Entladen trocken bleibt und von Schnee und Feuchtigkeit geschützt ist.
Mehr zum Thema finden Sie hier: E-Motorrad aufladen.

Möchten Sie ihr Elektromotorrad über die kalten Wintermonate einlagern. Beachten Sie folgende Tipps:

  • Stelle Sie ihr E-Motorrad an einen Ort, der trocken, gut geschützt und nicht zu kalt ist, wie im Haus, Keller oder Garage.
  • Vergewissern Sie sich, dass ihr Elektromotorrad nicht dauerhaft am Ladegerät angeschlossen ist. Auch wenn Sie über ein Batteriemanagementsystem verfügen, können Fehler durch eine Überladung entstehen.
  • Bei längerer Einlagerung kontrollieren Sie ungefähr alle ein bis zwei Monate, wie der Ladestand ist, da sich der Akku selbst entlädt. Laden Sie, wenn nötig, den Akku zwischendurch auf.
  • Reinigen Sie ihr elektrisches Motorrad vor dem Einlagern von Schmutz, Staub, Schnee und Streusalz. Um Korrosion während des Winterschlafs zu vermeiden.

Mehr zum Thema finden Sie hier: Reinigung des E-Motorrad.

Mit dem Befolgen unserer Tipps bleibst ihr Elektromotorrad auch im Winter fit und der Akku bleibt geschützt.

Ihre Frage war nicht dabei?
Oder haben Sie weitere Fragen zu Ihrem Elektromotorrad?


Kontaktieren Sie uns unter ………….., wir helfen Ihnen gerne bei jeglichem Anliegen rund um das E-Motorrad.

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